Wie Du Als Sprecher In Nur 5 Minuten 35.000 € Verdienst

Geld verdienen als Sprecher

Ja ja, zugegeben, es liegt nicht unbedingt an der Tagesordnung eines ganz normalen Sprechers, 35.000 € in nur 5 Minuten zu verdienen, aber es ist möglich. Und hierbei sprechen wir nicht von den Top-Promis und den Top-Verdienern aus der Branche, sondern von ganz normalen Sprechern, die ihr Geld mal hart, mal weniger hart verdienen und ab und zu eben vom Glück geküsst werden.

Was verdienen Sprecher?

Was genau ein Sprecher verdient ist schwer zu sagen. Es gibt Anhaltspunkte nach denen sich die meisten Sprecher in Gagenverhandlungen richten, aber natürlich ist es immer abhängig vom Sprecher selbst, seines Marktwertes und natürlich auch vom Auftraggeber. Wofür will er deine Stimme verwenden? Wie sieht der wirtschaftliche Nutzen aus? Steckt ein Multi-Milliarden-Euro Konzern hinter der Kampagne oder reden wir von einer kleinen Gefälligkeit für ein Start-Up? Alles Faktoren, die bei der Gage eines Sprechers eine Rolle spielen.

Verdiene ich als Anfänger genauso viel, wie die Großen?

Der Bekanntheitsgrad und die Erfahrung des Sprechers spielen natürlich auch eine große Rolle. Als No-Name kannst du nicht die gleichen Preise aufrufen, wie es die größten Sprecher Deutschlands können, trotzdem solltest du dich auch nie unter Wert verkaufen.

Lust auf mehr Infos zu Sprechergagen?

Wenn du genauer in die Gagenwelt eines Sprechers eintauchen willst, schau einfach mal hier vorbei. Hier haben wir für dich einige Standardgagen inklusive ihren Verwertungsrechten aufgeführt, die als grober Anhaltspunkt verwendet werden können.

Aber wie kann denn nun ein Sprecher 35.000 € in nur 5 Minuten verdienen?

Das ist ganz einfach. Das liegt einzig und alleine an den Verwertungsrechten. In 5 Minuten schafft selbst ein erfahrener Sprecher nicht wahnsinnig viel Text einzusprechen, aber oft geht es ja auch gar nicht darum. In den meisten Fällen geht es bei den wirklich hohen Gagen nur um ein oder zwei Sätze. Zum Beispiel in der Werbung. Fast jede Werbung verfügt über einen sogenannten Claim. Ein Claim ist eine Art Werbeslogan. Das Versprechen, die Vision oder das Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens. „Nichts ist unmöglich – Toyota“, „EDEKA – Wir lieben Lebensmittel“ oder „IKEA – Wohnst du noch oder lebst du schon?“ sind ganz bekannte Claims, die sowohl im Fernsehen, als auch im Radio oder im Netz kursieren und zuvor von einem Sprecher gesprochen werden.

Erst wenn die Arbeit hörbar ist, können Sprecher gutes Geld verdienen

Da die Firma, die diese Werbung in Auftrag gegeben hat, diesen Claim im Normalfall immer wieder, oft über mehrere Jahre, vielleicht sogar außerhalb von Deutschland und in den verschiedensten Medien verwenden möchte, zahlt sie nicht nur für deinen Arbeitsaufwand in Höhe von einem Betrag X für deine 5 Minuten, die du gebraucht hast, um den Claim schön und gut einzusprechen, sondern sie zahlt bezahlt dich auch für die kommenden Jahre. Ein kompliziertes Feld, kurz und knapp erklärt: sprichst du als Sprecher eine Werbung ein, die niemals ausgestrahlt wird, bekommst du nur ein geringes Honorar, quasi eine Aufwandsentschädigung für die einmalige Aufnahme. Das nennt man in der Branche „Layout“. Wird diese Werbung mit deiner Stimme allerdings ausgestrahlt, dann muss die Firma dir ein sogenanntes „Buyout“ zahlen und das macht den Braten dann fett.

Das Buyout bringt dir als Sprecher das Geld ins Haus

Die Firmen kaufen sich die Verwertungsrechte, die sich in zeitlich (ein oder zwei Jahre oder zeitlich unbegrenzt), räumlich (deutschland- oder weltweit) und inhaltlich (Funk, TV, Kino, Online etc.) unterteilen. Wenn also ein Auftraggeber alle Verwertungsrechte für immer und ewig haben möchte, dann sind wir ganz schnell bei einer Gage von über 35.000 €. Crazy??? Absolut. Passiert in der heutigen Zeit auch nicht allzu oft, da sich viele Firmen nicht für alle Ewigkeit auf ein und denselben Claim festlegen möchten, aber natürlich gibt es, wie beschrieben, auch Abstufungen. Das sich Firmen die Rechte für 2 Jahre, für TV, Funk und Online, deutschlandweit sichern, ist keine Seltenheit und du verdienst in nur 5 Minuten immerhin immer um die 6.000 €. Da kann man doch nicht meckern! Du hast nur Bahnhof verstanden? Wie das genau mit den Verwertungsrechten funktioniert, kannst du hier nochmal nachlesen.